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News

Der Litag Theaterverlag in München
Seit 1. März 2010 ist der Litag Theaterverlag in München.
Ihr neuer Ansprechpartner ist Eva Giesel

Wir freuen uns, die Arbeit von Angela Kingsford Röhl fortsetzen zu können.




Snow White And The Evil Queen
Vorankündigung

Schneewittchen und die Böse Königin
von Bernard J. Taylor
Musik von Ludwig van Beethoven,
eingerichtet und instrumentiert von Bernard J. Taylor

Im Februar 2011 wird die Uraufführung von „Snow White And The Evil Queen“ in New York in der Opera Manhattan stattfinden. Unter http://www.operamanhattan.com/SnowWhite.html
finden Sie die Vorankündigung.

Besetzung: 2D, 3H, Chor / Statisterie
1 Sopran
1 Mezzo
1Tenor/Bariton
1Tenor/Countertenor
1 Bariton

Die interessante Verknüpfung eines der beliebtesten Märchen der Gebrüder Grimm mit der Musik Beethovens erscheint auf den ersten Blick nicht gerade naheliegend, aber es funktioniert. Ab Anfang September können Hörproben angefragt werden.


CANDIDE
Ein Stück Weltliteratur, aktuell wie eh und je. Ein Stück über
„Die beste aller möglichen Welten“

CANDIDE
oder
DER OPTIMISMUS

von Felix Schrader und André Remus

3 D, 5 H, evtl. Statisterie, variable Dek.

Candide (candidus: ehrlich, aufrichtig) lebt als unehelicher Vetter
des Barons Thunder-ten-tronckh auf dessen Schloss in Westfalen.
Dort erhält er, wie auch des Barons liebliche Tochter Kunigunde,
Unterricht bei dem Philosophen Pangloss, der seinen gelehrigen
Schülern gegenüber immer wieder beteuert: «Alles in dieser Welt
ist auf das Bestmögliche eingerichtet.» Doch die Realität sieht
anders aus: Als Candide nach einer Knutscherei mit Kunigunde
aus dem Schloss gejagt wird, muss er auf der Reise durch diese
«beste aller Welten» erfahren, dass Naturkatastrophen, Fanatismus,
Krieg, Macht- und Geldgier allerorten anzutreffen sind. «Wenn
dies die beste aller möglichen Welten ist, wie sind dann erst die
Anderen?», fragt sich Candide. Die Rücksichtslosigkeit der Welt
stellt seinen Optimismus – und den seiner schicksalsgeplagten
Mitreisenden – auf eine harte Probe.


UA: Theater Lüneburg, 01.10.2010


Bites / Bisse
(Bites)
von Kay Adshead
Deutsch von Katharina Schneider
3 D, 2 H, Simultandek.

Politisches Theater, vor allem mit einem dramatischen Stoff, ist immer verbales Theater. Kay Adshead aber geht einen anderen Weg, einen Weg über Bilder und Imagination, Bildersprache.
Ihr Stück BITES / BISSE spielt in einem kleinen Restaurant am Rande eines vom Krieg zerrissenen Landes. Die sieben Szenen sind wie Menüpunkte einer Speisekarte gelistet: Die Welt ist in den Augen der Autorin gespalten in ein verfressenes Texas und ein hungerndes Kabul. In den Staaten ist Gott Amerikaner, und exzessives Essen symbolisiert eine Kultur des Überflusses und der Verschwendung; ein Lokal, in dem protzige Kunden die eingewanderten Serviererinnen anmachen und beleidigen. Als Kontrast wird Afghanistan als ein Land der Härte gezeigt, in dem sogar Wasser kostbare Mangelware ist. Während die Yankees sinnlos die Zeit mit Eidechsenschiessen totschlagen, versuchen die Afghanen immer und in jeder Lage Nahrung aufzustöbern.
Adshead beschreibt, wie Männer Frauen unterdrücken, egal ob sie einen Minirock oder eine Burka tragen. Eine Szene zeigt afghanische Frauen, die sich mit verbotener Eiscreme voll stopfen, eine andere einen Guantanamo-Insassen, dessen ironisches Geständnis ernst genommen wird. Die Moralpredigt einer texanischen Priesterin gegen die Abtreibung ist ein scharfer Verweis darauf, wie manche Frauen andere unter Druck setzen.
BITES/BISSE ist ein kraftvolles, unbekümmertes Stück voller Surrealismus und Satire. Der Effekt ist wie das Beobachten einer eiternden Wunde, faszinierend und Horror einflössend zugleich. Das Stück beweißt, dass heftige politische Fakten auch unterhaltsam sein können.


UA Februar 2005 London The Bush Theatre
DEA 22. Mai 2008 Berlin Theater Engelbrot in Koproduktion mit Rom